
August 22, 2021
Abwasser
Bioaugmentation: Eine neue Strategie zur industriellen Abwasserbehandlung
Die Abwasserbewirtschaftung ist heute eine der größten globalen Herausforderungen, vor denen sowohl Industrie- als auch Entwicklungsländer stehen.
Die schnelle Industrialisierung hat zu einer enormen Produktion von Industrieabwässern geführt, die eine der Hauptursachen für die Wasserverschmutzung darstellen.
Darüber hinaus gelten mittlerweile strenge Vorschriften für die Behandlung von Abwasser und Industrieabwässern, die in die Umwelt eingeleitet werden.
Daher ist eine wirksame Strategie zur Behandlung industriellen Abwassers wichtig.
In den letzten Jahren wurde die Kraft der Mikroorganismen genutzt, um nachhaltige und effiziente biologische Abwasserreinigung hat große Aufmerksamkeit erhalten.
Allerdings weist dieses Verfahren auch Einschränkungen auf, beispielsweise die mangelnde Effizienz bei der Entfernung bestimmter Schadstoffe.
Um diese Einschränkungen zu überwinden, hat sich die Bioaugmentation als wirksame Lösung erwiesen, die die Abbaufähigkeit von Mikroorganismen verbessern und so die Gesamteffizienz der biologischen Behandlung steigern kann.
Was ist Bioaugmentation?
Bioaugmentation kann als Zugabe spezifischer zusätzlicher Mikroorganismen in das Abwasserbehandlungssystem definiert werden, wodurch die Effizienz des Schadstoffabbaus in einem Belebtschlammprozess verbessert wird.
Im Zusammenhang mit industriellen Abwassersystemen hilft die Bioaugmentation beim Abbau und der Entfernung von Schadstoffen wie widerspenstige Verbindungen.
Im Allgemeinen sind in industriellen Abwässern zahlreiche natürliche Bakterienstämme vorhanden.
Sie werden im Laufe der Zeit allmählich in der Lage, den Abbau der Schadstoffe zu bewältigen, und erreichen einen stabilen Zustand.
Einige Schadstoffe sind jedoch aufgrund von Faktoren wie hoher Toxizität, geringer Wasserlöslichkeit und komplexen chemischen Strukturen in der Lage, dem biologischen Abbau zu widerstehen.
Daher ist für ihren biologischen Abbau eine große Vielfalt an Mikroorganismen erforderlich.
Hier hilft die Bioaugmentation.
Bioaugmentationsprodukte bestehen aus mehreren Stämmen isolierter Bakterien und Pilze und bewirken eine allmähliche Veränderung der mikrobiellen Population.
Daher kann Bioaugmentation eingesetzt werden, um hohe CSB-/BSB-Werte zu überwinden, die durch bestimmte und vorherrschende Schadstoffe im Behandlungssystem verursacht werden.
Außerdem ist es wichtig zu beachten, dass industrielle Abwasserbehandlungsanlagen arbeiten meist nicht unter stationären Bedingungen.
Mehrere Faktoren wie die schnelle Urbanisierung, die Mischung hartnäckiger und giftiger Verbindungen und täglich wechselnde Eigenschaften der Zuflüsse wirken sich auf den Gleichgewichtszustand aus.
Daher können zusätzliche Mikroorganismen mit spezifischen Kapazitäten im Bioaugmentationsprozess die Leistung von Prozessen wie dem Belebtschlammverfahren verbessern.

Faktoren, die die Bioaugmentation beeinflussen
- Sortenauswahl: Dies ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg der Bioaugmentation, da ausgewählte Stämme allen Abwasserparametern und mikrobiellen Belastungen standhalten müssen. Mögliche Anwendungen sind entweder die Verwendung einer Kombination von Stämmen zur Nachbildung einer natürlichen Gemeinschaft mit mehreren Abbauwegen oder die Verwendung eines einzelnen Stammes, wenn eine bestimmte Verbindung abgebaut werden muss.
- Betriebsparameter: Der Erfolg der Anwendung hängt auch von der genauen Kenntnis aller Abwassereigenschaften und Betriebsparameter ab. Dies würde dazu beitragen, potenzielle Hindernisse für das mikrobielle Konsortium, wie Toxizität und Nährstoffverfügbarkeit, zu verstehen.
- Ort, Größe und Dosierungsschema: Der Dosierungsort sollte nach sorgfältiger Prüfung der für die ausgewählten Stämme erforderlichen Umweltbedingungen ausgewählt werden. Dosierungsgröße und Dosierungsschema sind wichtig, damit das anfängliche Inokulum groß genug ist, um den Systemdruck zu bewältigen, ohne das natürliche Ökosystem zu stören. Nach der Anfangsdosis können Erhaltungsdosen erforderlich sein, um die Populationen der inokulierten Stämme aufrechtzuerhalten, die durch Schlammverlust reduziert sein können.
Vorteile der Bioaugmentation
- Steigerung der Feststoffabsetzleistung: Reduzierung des Polymerbedarfs zum Zwecke der Sedimentation durch Impfsysteme mit Organismen, die bekanntermaßen über eine hervorragende Flockenbildungsfähigkeit und hohe Toxizitätsresistenz verfügen.
- Abbau bestimmter Verbindungen: Zugabe selektiver Mikroorganismen zur Bekämpfung spezifischer Verbindungen wie chlorierter Aromaten und Phenole, die von einheimischen mikrobiellen Populationen nicht abgebaut werden können.
- Verbesserte Nitrifikation: Durch die regelmäßige Zugabe nitrifizierender Bakterien kann eine gute Ammoniakentfernung aufrechterhalten werden.
Bioaugmentation ist eine vielversprechende Strategie zur industriellen Abwasserbehandlung zur Entfernung von Schadstoffen aus dem Abwasser.
Der umweltfreundliche Ansatz ist ein gutes Zeichen für die Zukunft der Abwasserbehandlung .
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Durch das Bioaugmentationsschema werden überlegene Bakterienstämme eingeführt, um eine diversifizierte Bakteriengemeinschaft zu entwickeln, die in der Lage ist, schwierige Verbindungen auf möglichst effiziente und effektive Weise abzubauen.
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